ELEKTROMYOGRAPHIE

ELEKTROMYOGRAPHIE

High-end-Muskelfunktionsdiagnostik 1.2: die Zukunft schon heute

Während wir mit dem Ultraschall oder dem MRT die Struktur der Muskulatur anschauen, mit funktionellen Testungen die Kraftentfaltung und mittels der klinischen Untersuchung die Festigkeit/Spannung, bietet das EMG (Elektromyographie) die einzigartige Möglichkeit, die Aktivität bestimmter Muskelgruppen zu messen.

Erkennen, ob der Muskel richtig arbeitet

Warum sollte man dies bei bestimmten Verletzungen tun? Und welche Konsequenzen hat das? Wir wissen, dass Muskeln nach einer Verletzung strukturell meist gut heilen, das heißt aber noch nicht, dass sie auch wieder „richtig arbeiten“. Immer wieder gibt es Ansteuerungsstörungen nach einer Verletzung, die bei zu früher Rückkehr in den Sport zur erneuten Verletzung führen können. Das gilt es zu verhindern.

Ein ähnliches Phänomen findet sich gelegentlich nach Operationen, zum Beispiel am Kniegelenk, bei denen der Oberschenkelmuskel oftmals seine Arbeit erst wieder verzögert aufnimmt (sogenannte reziproke Hemmung) und so den weiteren Rehaverlauf ungünstig beeinflusst.

EMG: mehr als reine Diagnostik

Das EMG ist allerdings nicht nur zur reinen Diagnostik da. Es erlaubt auch, unter EMG-Kontrolle entsprechende Übungen mit den Patient:innen zu erarbeiten, die den Muskel gezielt ansteuern und ihn wieder zu seiner ursprünglichen Funktion zurückbringen. In bestimmten Situationen kann dies auch im Rahmen eines Biofeedback-Trainings erfolgen, bei der die Patient:innen direkt am Bildschirm ihre Muskelaktivität gezielt trainieren können.

Die Diagnostik erfolgt lediglich durch Aufkleben von Elektroden und Sensoren, die ihre Signale per Bluetooth an ein Messgerät senden. Daher ist diese Methode vollkommen schmerzfrei, nicht invasiv und kann jederzeit bei Bedarf wiederholt werden.

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