PRP-Behandlung (Eigenblut)

PRP-Behandlung (Eigenblut)

Eine sinnvolle Therapie bei Gelenk-, Sehnen- und Muskelverletzungen

PRP (gelegentlich wird als Synonym ACP- autologes conditioniertes Plasma- verwendet) steht für platelet-rich-plasma (plättchenreiches Plasma) und ist eine hochmoderne Behandlungsoption. Es stehen verschiedene Optionen in der Aufbereitung zur Verfügung.

Wir verwenden ein leukozytenarmes/ leukozytenfreies PRP (ACP). Dabei werden 12-15ml Blut in einer speziellen Doppelkammerspritze abgenommen. Durch eine kurze Zentrifugation werden das Blut aufgeteilt, so dass die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und ein Großteil der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) entfernt werden können. In den verbleibenden 3-5ml Plasma befinden sich dann noch die Blutplättchen (Thrombozyten), die fraktioniert beginnen zu platzen und Wachstumsfaktoren freisetzen. Diese unterstützen dann das verletzte/ geschädigte Gewebe bei der Heilung.

Ob eine sinnvolle Indikation zur Behandlung in Ihrem Fall vorliegt, muss im Vorfeld kritisch geprüft werden, um mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit einen positiven Therapieeffekt zu erzielen. Bevorzugte Indikationen in unserer Praxis sind die Behandlung von Knorpelschäden, der Einsatz nach Operationen (z.B. Meniskusnähten und Knorpelreparationen), Sehnen- und große Muskelverletzungen.

Diese Behandlungsform wird nicht von allen privaten Krankenkassen übernommen. Daher sollte im Vorfeld eine Kostenerstattung angefragt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Therapie nicht, so dass sie als sog. IGeL-/ Selbstzahlerleistung von Ihnen getragen werden muss.

Gerne informieren wir Sie zu dieser Behandlungsform.

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